Grundlagen Kalibrierung

Die MeßTechnikNord GmbH stellt DAkkS- oder MTN-Kalibrierscheine aus. Sie dokumentieren die Rückführbarkeit auf nationale Normale zur Darstellung der Einheiten in Übereinstimmung mit dem Internationalen Einheitensystem (SI). 

Für die Kalibrierung werden nur Normale verwendet, die von der PTB oder in einem DKD- bzw. DAkkS-Labor kalibriert sind, sodass eine dokumentierte Rückführung möglich ist und die Anforderungen der DIN ISO 9000 ff erfüllt werden.

Kalibrierungen werden nach geltenden Normen und Richtlinien durchgeführt.
Unter anderem sind das z.B.:

  • DAkkS-DKD Schriften
  • VDI/VDE/DQG/DKD-Richtlinien
  • EURAMET Guidelines
  • kundenspezifische Anforderungen

Die erweiterte Messunsicherheit wird entsprechend der Schrift DAkkS-DKD-3 oder der Richtlinie VDI/VDE/DGQ/DKD 2618 bzw. 2622 Blatt 1 berechnet.

Wird bei der Kalibrierung eine Überschreitung der Fehlergrenze festgestellt, informieren wir den Kunden unverzüglich durch eine E-Mail über die fehlerhaften Messwerte. Somit kann er sofort eine Risikoabschätzung durchführen.



Wenn ein Abgleich (Justierung) nötig und möglich ist, wird er durchgeführt. Es wird ein Kalibrierschein vor und nach dem Abgleich ausgestellt.



Der MTN-Kalibrierschein macht eine klare Aussage, ob ein Messwert die Fehlergrenze unter Berücksichtigung der Messunsicherheit einhält oder nicht. Hierzu werden bei jedem Messwert die Fehlergrenze und die erweiterte Messunsicherheit linear verknüpft. Wenn ein Messwert so liegt, dass eine Aussage über die Einhaltung der Fehlergrenze nicht möglich ist, wird er im Kalibrierschein gekennzeichnet.